Sonne und Wasser

Ein Renga aus 16 Tankas,
verfasst von Schülerinnen und Schülern
der Weather Substation am Romain-Rolland-Gymnasium
Berlin-Reinickendorf, 2. Juli 2015

Die Sonne steigt auf.
Sie erstrahlt das ganze Tal.
Der Fluss fließt hinab.
Ich lass mich mitreißen
von des Wassers Melodie.

Die Morgensonne
scheint auf ein grünes Laubblatt
das im Wasser treibt.
Auf ihm sitzt eine kleine Ameise
die alleine flussabwärts reist.

Die Tage sind grau.
Sie werden immer heller.
Die Sonne blendet.
Die Wellen, sie brechen sich.
Sie brechen am weißen Strand.

Die Sonne, sie strahlt,
glitzernd am Meeresspiegel
wie ein Sternenhimmel
scheinen die Sonnenstrahlen
und erhellen jedermann.

Licht scheint auf das Meer.
Viele Blautöne entstehen.
Die Wellen rauschen.
Hitze breitet sich schnell aus
und Tage werden länger.

Der Geruch von See,
schwach aber dennoch präsent,
getragen vom Wind
und geschmückt von Gesängen
der tierischen Bewohner.

Leise plätschern
die Wellen des Meeres ans
Küstenrelief.
Die Meeresoberfläche glitzert
von der Sonne verzaubert.

Hitze, was nun tun?
Der Mund ist total trocken.
Ein Tropfen Wasser.
Wüstensand und viel Hitze,
doch kein rettendes Wasser.

Leise und doch laut
rauschen die Wellen ans Kliff.
Getöse, dennoch
spürt man, wie friedlich es ist.
Sonne, Sommer an dem Meer.

Glitzernde Schönheit
im Glanz der späten Sonne.
Soweit das Auge reicht.
Der Ozean liegt ruhig.
Doch er kann auch ganz anders.

Aufbrausender Wind
fegt durch ruhige Räume,
ordnet die Welt neu.
Und wie finde ich mich dort?
Verändert, mit neuem Mut!

Spiegelnd im Wasser
glitzert und funkelt es nun.
Ich werde nasser.
Die Hitze erdrückend warm.
Anfang der Nacht auf der See.

Draußen im Garten,
Blätter welken im Brunnen.
Ich seh‘ die Sonne
in der Ferne untergeh’n.
Die Nacht vollendet den Tag.

Sie springt ins Kalte
die Augen geschlossen, zu.
Ihre Haare funkeln.
Es ist bald dunkel im Nu,
denn die Sonne geht unter.

Die Sonne geht auf
und der See ist ein Spiegel
für sie, die Sonne.
Der See sieht die Sonne blau
und gelb die Sonne den See.

Sonne als Motor.
Sie ist das Herz dieser Welt.
Das Wasser als Blut,
das sie am Leben erhält.
Ohne die beiden ist nichts.

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